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Pancho Villa


Pancho Villa


Emilio Zapata


„La Mujer del Puerto“ –
mexikanischer Klassiker 1933




 

 

 
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Legende

Ob Geschichte oder Legende, keiner weiß es genau zu sagen.

Einer mexikanischen Legende nach war im Himmel der Teufel los, weil sich die Götter stritten.

Einheimische „Indígenas“ aus Jalisco retteten sich vor dem durch die Götter verursachten Sturm in eine nahe liegende Höhle.

Der Sturm tobte direkt über einem Agavenfeld und Blitze zuckten über die Felder. Einer der Blitze traf eine blaue Agave direkt in ihrem Herze. Die Agave zerbrach und der Blitz brachte deren Strunk zum Kochen. Der köstliche Agavenhonig entstand.

Die Götter beruhigten und der Sturm legte sich. Der Wind weht das köstliche Aroma des Agavenhonigs den „Indígenas“ direkt in ihre Nasen.

Erst einer, dann viele, probierten den köstlichen Hönig.

Einer der Einheimischen vergaß ein wenig des Saftes in seiner Hütte. Einige Tage später fand er den Saft. Es bildeten sich Bläschen und auf der Oberfläche ein weißer Schaum. Der Einheimische trennte den Schaum und die Flüssigkeit. Nun stellte er ein neues Aroma fest, welches sogar seine Persönlichkeit veränderte – der Vorfahre des Tequila war geboren.

Von diesem Tage an wurde der Tequila als Geschenk der Götter bezeichnet. Er war zu Azteken-Zeiten den hohen Priestern vorbehalten. Er wurde nur zu religiösen Ritualen und Zeremonien getrunken.

Die Azteken stellten von da ab aus dem vergorenen Saft der Agave die Pulque her, den Vorläufer des Tequila, die auch heute noch in mexikanischen Pulquerias ausgeschenkt wird.

 

Historie 

Im 16. Jahrhundert brachten die Spanier „moderne“ Destillationsverfahren ins Land und experimentierten ein wenig mit Agavenbrand. Ein neuer Agaven-Brand, der „Vino Mezcal“ entstand.

Ca. 1870 begann man in Mexiko die Agave in und um die Stadt Tequila als Feldfrucht anzubauen und der „Vino-Mezcal“, welcher den Namen seiner Region annahm – Tequila – wurde in der heutigen Form gebrannt.

Tequila wurde erstmals im Jahre 1116 in der Chronik der Tonalmatl Nahuatl erwähnt.

Die Stadt Tequila ist eine Kleinstadt am Fuße des Vulkans „Cerro de Tequila“ im Bundesstaat Jalisco, gegründet am 12. April 1530 vom spanischen Kapitän Cristóbal de Oñate. Es heißt die kriegerischen Ureinwohner hätten die Spanier in den Bergen und Tälern Jaliscos beinah besiegt. Kapitän Cristóbal Oñate traf schließlich zur Unterstützung ein und das Blatt wendet sich.

Das süße Herz der Agave wurde früher von den einheimischen gekaut und wird auch heute noch zur Herstellung vieler alltäglicher Gegenstände und Heilmittel benutzt.

Agavenbrand (Mezcal), in immer größeren Mengen hergestellt, trat zunächst seinen Siegeszug in Mexiko an. Die spanische Kolonialregierung hatte damals jedoch ein starkes Interesse daran, lieber spanischen Alkohol nach Mexiko zu exportieren und dort zu verkaufen.

Die Spanier sahen den Erfolg des mexikanischen „Agavenbrandes“ nicht sonderlich gern. Sie versuchte vergeblich den Agavenbrand mit Verboten entgegenzutreten.

Die Einheimischen brannten in einem derartigen Umfang schwarz, dass die Spanier ihren aussichtslosen Kampf einsehen mussten. Im 17. Jahrhundert unter Einführung einer Steuer wurden sämtliche Verbote wieder aufhoben.

Tequila konnte nun weiter das Herz der Mexikaner erobern.

1758 wurde in der damaligen Region „Nueva Galicia“ die erste Konzession zum Brennen von Tequila gewährt.

Den Weg zum Nationalgetränk Mexikos nahm der Tequila schließlich im Jahre 1821 nach der mexikanischen Unabhängigkeit.

Cenobio Sauza, ehemaliger Administrator von Jose Cuervo, kauft 1873 die Destelerie „La Antigua Cruz“ und bennent diese um in „La Perseverancia“, Fabrik für Tequila und Vino Mezcal. Sauza exportierte 1888 als erstes Tequila ins Ausland.

Es wurde erheblich schwerer Alkohol aus Spanien zu beziehen. Die lokalen Hersteller nutzten diese Gelegenheit aus und erweiterten ihre Tequila-Produktion und Absatzmärkte. Die Produzenten wurden immer mächtiger und nahmen auch politischen Einfluss 

Tequila wurde Anfang des 20. Jahrhunderts, nach oder während der Revolution (1910-1929) und dem Sturz des Diktator General Porfirio Diaz, zum National-Getränk.

Während mexikanische Filme in den 30er und 40er Jahren das Tequila-Wachstum weiter förderten, expandierte der Tequila während des Zweiten Weltkrieges nach Nordamerika.

1930 wurde Nord-Mexiko von der Spanischen-Influenza heimgesucht. Tequila wird zur besten Medizin, angeblich verschrieben von Ärzten mit Salz und Zitrone.

1959 wird die „Camera Regional de la Industria Tequila“ gegründet.

1974 werden die ersten Gesetze zur Spezifikation von Tequila-Produkten, Herstellung und Agavenanbau erlassen.

Zwischen 1985 – 1999 verdreifachte sich das Exportvolumen und steigt seit dem weiter steil an.

1997 wird die Norm NOM-006-SCFI-1994 erlassen. Ein Abkommen zwischen Mexiko und der Europäischen Union wird unterzeichnet, welches Herkunft und Beschaffenheit von Tequila schützt.

Der Absatz von Tequila steigt unaufhaltsam, trotz Absatzrückgänge im Bereich Spirituosen.

Der Consejo Regulador de Tequila (CRT) hat 739 registrierte Marken für den nationalen Markt, 264 registrierte Marken für den ausländischen Markt, alle produziert in 103 registrierten Brennereien.

Hochwertige Premium-Tequilas stehen heute Seite an Seite mit feinsten Spirituosen.

 
       
   
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