Wie man Tequila trinkt und die Sache mit dem Wurm!
Guter 100% Agave Tequila sollte pur genossen werden. Einen
Tequila Reposado üblicherweise im Sherryglas, einen Tequila
Añejo auch im Cognac-Schwenker.
Der runde Geschmack guten, alten Tequilas
entfaltet sich bei Zimmertemperatur.
Der Tequila-Geschmack sollte auch nicht durch
Salz oder Limette verfälscht werden.
Gewöhnlicher, junger Tequila in Mixto Qualität
wird mit Salz und Limette genossen, wobei dieses Ritual in
Mexiko nicht allgemein üblich ist.
In mexikanischen Bars und Restaurants wird ein junger Tequila
auch zusammen mit einem Glas Sangrita und einem Glas
Limettensaft zum Essen serviert, also drei Gläser. Das nennt man
eine Banderilla.
Eine deutsche Spezialität ist das Trinken des
goldenen Tequila (in Mixto Qualität) mit einer Orangenscheibe
und einer Prise Zimt. Es ist in Mexiko unbekannt, so wie auch
die „schwedische“ Variante. Bei dieser wird eine Kaffeebohne in
den weißen Tequila gegeben und dazu eine mit Zimt bestreute
halbe Orangenscheibe gereicht. Zuerst wird die Zimt-Orange mit
der ersten Hälfte des Tequilas getrunken. Danach der restliche
Tequila samt der Kaffeebohne, auf die während des Trinkvorgangs
gebissen wird. Diese Trinkart findet man auch in Deutschland
neben dem verbreiteten Salz-Tequila-Zitrone-Ritual.
Rituale um den Geschmack des Tequila zu
neutralisieren, was man bei einem hochwertigem 100% Tequila
vermeiden sollte.
In aller Welt wird Tequila auch in Cocktails
getrunken. Hierfür werden meist Mixtos verwendet, aber auch
hochwertige Cocktails mit 100% Agave Tequila erfreuen sich
zunehmender Beliebtheit.
Eine neue Kreation der Firma easy drinks GmbH
ist ein Tequila-Likör mit Chili und Zimt. Das Produkt nennt sich
Zekilla.
Tequila und der Wurm
Tequila hat nicht mit einem Wurm zu tun.
Dieses hartnäckige Gerücht ist falsch. Einige Mezcal-Sorten aus
der Region des Bundesstaat Oaxaca werden mit dem Maguey-Wurm in
der Flasche angeboten. Er soll einer Legende nach die Potenz
steigernd. Der Wurm ist eigentlich eine Raupe. |